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28.11.2011

5 Sofort­tipps zum richti­gen Strom– und Geldsparen

Zu den ständig steigen­den Nebenkosten des Wohnens tra­gen die Energiekosten erhe­blich bei. Vor allem Strom ist in den let­zten Jahren teurer gewor­den und steht nach den jüng­sten Ankündi­gun­gen zur Erhöhung der Strompreise und Gebühren zur Durch­leitung vor weit­eren Preissteigerungen.

Um den Zusatzkosten zu ent­ge­gen zu wirken, kön­nen Sie durch Ihr Ver­hal­ten den Stromver­brauch senken und so zum Geldsparen beitra­gen. Um Geld und Strom zu sparen, reichen bere­its wenige Änderun­gen im eige­nen Ver­hal­ten aus.

Zahlre­iche Stu­dien haben z.B. einen Einsparungsef­fekt durch Abschal­ten von Elek­trogeräten anstatt der Nutzung der Standby-​Funktion nachgewiesen. In diesem Zusam­men­hang wird immer wieder der Tipp zu schalt­baren Steck­dosen­leis­ten gegeben, die PC und ihre Periph­erie oder Unter­hal­tungse­lek­tronik mit mehreren Einzel­bausteinen gemein­sam stil­l­le­gen können.

Bei der Beleuch­tung soll­ten Ver­braucher ihren Haushalt nach kon­ven­tionellen Glüh­lam­pen durch­suchen und diese kon­se­quent durch Energies­par­lam­pen oder LED erset­zen. Häu­fig benöti­gen die neuen Leucht­mit­tel nur etwa 10% der ursprünglich benötigten Strom­menge für den Betrieb. Dauer­beleuch­tun­gen wie etwa Haus­num­mern soll­ten unbe­d­ingt gegen solche Energies­par­mod­elle aus­ge­tauscht wer­den. Sie amor­tisieren sich in kurzer Zeit. Im Haushalt wer­den teil­weise Beleuch­tun­gen nur zu bes­timmten Zeiten benötigt, oder nur bei Bedarf. Die Ausleuch­tung einer Ein­fahrt oder eines Hau­sein­ganges kann daher gezielt über Bewe­gungsmelder erfol­gen und so einen ständi­gen Stromver­brauch unterbinden.

Die Investi­tion in neue Elek­trogeräte wie Wasch– und Spül­maschi­nen kann ebenso lohnenswert sein, wie der Aus­tausch des alten Fernse­hers oder Kühlschrankes. Zu den größten Ver­brauch­ern zählen die Kühlgeräte, die ab einem Alter von etwa 10 Jahren nicht mehr den heuti­gen Anforderun­gen an die Iso­la­tion entsprechen. Der Ver­brauch­sun­ter­schied zwis­chen alten und neuen Geräten kann pro Jahr mehr als 100 Euro Strom eins­paren. Strom und Geld lassen sich weit­er­hin durch richti­gen Umgang mit Kühlgeräten sparen. Die Kühlschrank­tür sollte möglichst nur kurz geöffnet wer­den und es dür­fen keine war­men Speisen in den Kühlschrank gestellt wer­den. Er eignet er sich jedoch bestens zum langsamen Auf­tauen von Tiefküh­lkost ohne Stromverbrauch.

Die fünf Sofort­tipps zum Geldsparen für Sie zusammengefasst

  • Standby-​Geräte wie Com­puter, Fernse­her, Radio, DVD-​Player an eine auss­chalt­bare Steck­er­leiste anschließen
  • Glüh­bir­nen durch LED-​Lampen erset­zen (vor allem bei Dauerbeleuchtungen)
  • Statt Lichtschal­ter für bes­timme Räume Bewe­gungsmelder (Ein­gangs­bere­ich, Speisekam­mer, Keller) ver­wen­den (die Instal­la­tion ist sehr einfach)
  • Beim näch­sten Kauf eines Haushalts­gerätes (Kühlschrank, E-​Herd, Trock­ner) sehen Sie sich die Energieleis­tung genau an (ein gün­stigeres Gerät kann bere­its nach einem Jahr durch den Stromver­brauch teurer sein als ein Grät mit höheren Anschaffungskosten
  • Öffnen Sie Kühlschränke und Tiefkühlschränke nur kurz und füllen Sie diese immer möglichst an (z.B. mit Wasser­flaschen im Kühlschrank), die Lebens­mit­tel spe­ich­ern die Tem­per­atur und kühlen quasi wieder den Kühlschrank

Behal­ten Sie Ihre Haushalt­skosten im Blick

Mit der neuen Ver­sion des Haushalts­buches MyMi­croBal­ance 2.5.3 kön­nen Sie über die Jahresdiagramme-​Funktion ab sofort Grup­pen wie z.B. die Strom-​, Heiz– oder die Betrieb­skosten über das ganze Jahr hin­weg ver­fol­gen. So sehen Sie, wie stark und wann sich die Nebenkosten des Haushalts verändern.

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Kat­e­gorien: Aktuelles, Tipps zum Geldsparen

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