10. August 2025 | Ratgeber

Ferienzeit = Ausgabenzeit? – So bleibst du auch in der Urlaubssaison finanziell im Gleichgewicht

Ferienzeit = Ausgabenzeit? – So bleibst du auch in der Urlaubssaison finanziell im Gleichgewicht

Die Sommermonate sind voller schöner Erlebnisse – aber oft auch voller Ausgaben. Urlaubsreisen, Ausflüge, Freizeitaktivitäten mit den Kindern oder einfach mehr Lebensfreude durch Essen im Freien, neue Kleidung oder Gartenprojekte: die Ferienzeit ist für viele Haushalte auch finanziell eine Herausforderung.

Doch mit etwas Voraussicht und ein paar cleveren Tricks kannst du dein Budget über das Jahr hinweg ausbalancieren – und entspannt durch die Urlaubssaison kommen.

1. Warum die Sommermonate das Haushaltsbudget belasten

Während sich die monatlichen Einnahmen meist nicht verändern, steigen die Ausgaben im Sommer deutlich an. Typische Kostentreiber sind:

AusgabenkategorieTypische Beispiele
Reisen & Unterkunft Urlaubsbuchungen, Ferienwohnungen, Campingplätze
Freizeitaktivitäten Eintritte, Fahrgeschäfte, Events, Tagesausflüge
Verpflegung außer Haus Eis, Getränke, Restaurantbesuche, Picknickausgaben
Kinderbetreuung Feriencamps, Betreuungskosten, Bastelmaterial
Sommerbedarf Kleidung, Sonnencreme, Gartenzubehör, Ausrüstung

Wenn du diese Posten nicht einplanst, kann das Monatsbudget schnell aus dem Gleichgewicht geraten.

2. So verteilst du dein Jahresbudget sinnvoll auf die Sommermonate

  • Setze ein „Sommer-Sparziel“ im Frühjahr: Plane ab März monatlich 100–200 € zur Seite zu legen.
  • Nutze Frühbucherpreise: Wer seine Reise schon im Winter plant, spart oft bis zu 30 %.
  • Gleiche mit ruhigeren Monaten aus: Wenn du z. B. im Februar weniger Ausgaben hast, kannst du ein Polster aufbauen.
  • Behalte Fixkosten im Blick: Plane Sommerausgaben nicht auf Kosten von Miete, Versicherung oder Strom.

3. Extra-Tipp: Zusatzeinnahmen in der Ferienzeit

Wenn du weißt, dass es im Sommer teurer wird, kannst du im Vorfeld kleine Nebenverdienste einplanen – z. B.:

  • Flohmarkt oder Online-Verkauf: Nicht genutzte Dinge bringen schnell 100–200 € ein.
  • Nebenjob auf Zeit: In vielen Branchen gibt es Sommeraushilfen – z. B. im Tourismus oder Handel.
  • Vermietung: Wer verreist, kann unter Umständen seine Wohnung untervermieten (rechtlich prüfen!).

4. Haushaltsplanung mit saisonalem Blick

Mit einem Haushaltsbuch wie MyMicroBalance kannst du dein Budget nicht nur monatlich, sondern auch saisonal denken:

  • Lege eine eigene Kategorie „Sommerbudget“ an
  • Analysiere deine Sommerausgaben vom Vorjahr
  • Setze dir feste Limits für Freizeit, Reisen, Extraausgaben
  • Führe ein separates Urlaubskonto oder Spareintrag

5. Fazit: Mit Voraussicht durch den Sommer

Die Sommerzeit ist dafür da, sie zu genießen – aber sie soll dich nicht finanziell aus dem Takt bringen. Wer frühzeitig plant, Budget verschiebt oder kleine Zusatzverdienste einbaut, kann sich auch größere Ausgaben leisten, ohne ins Minus zu rutschen.

So wird die Ferienzeit zu einer Zeit voller schöner Erinnerungen – und nicht voller Nachzahlungen im Herbst.

Jetzt das Haushaltsbuch MyMicroBalance für Windows, Android oder iOS herunterladen